Tag: Benutzer*innenfreundlichkeit

Sensible Mails und die Autosave Funktion

Da schreibt man in aller ruhe eine geheime Mail und plötzlich merkt man, dass auch auf dem Handy der Entwurf schon angekommen ist. Toll, dann kann man sich die Verschlüsselung beim späteren versenden wohl sparen. Thunderbird speichert zum Beispiel jede 5 Minuten automatisch deine Entwürfe in den draftsordner des Imap Accounts, unverschlüsselt. Das kann man

Gefangen in der versiegelten Oberfläche….

Ich bin beinahe ausschließlicher Benutzer von OS X. In meinem Alltag bin ich auf professionelle software angewiesen; auf software, die zuverlässig und verständlich tut, was ich will, am besten ohne dabei groß zu spüren zu sein, ohne groß Reibung zu erzeugen, ohne zwischen der Idee und der Umsetzung einen „schweren“ Weg zu haben. Gleichzeitig sollte

Microsofts Politik der Wahlmöglichkeiten II: Ein Beispiel

Zur Illustration von Microsofts Politik der Wahlmöglichkeiten: Dieses Auswahlfenster erscheint nach Neuinstallation von MS Office 2010 beim ersten Starten. Mensch achte darauf, wie mit den Wahlmöglichkeiten der Benutzer*in verfahren wird, wenn sie einfach nur KEINE WERBUNG (im PR-Sprech: „Angebote für neue optionale Office- und Microsoft-Software“) erhalten möchte: Wenn ich die dritte Option (das rot unterlegte

Inexperienced Users und Orte der (Weiter)Bildung zu digitaler Mündigkeit

Ich knüpfe an Kunzelrunzel Beitrag an, in dem sie von Beobachtungen bei der Installation von VeraCrypt, einem graphischen “Wizard” und der Lektüre eines dazugehörigen 150-seitigen User-Guides berichtet. Er lief auf die Frage zu: “Weshalb werden so eindringlich die ‚inexperienced user‘ hervorgebracht, anstelle sie aufzuklären?” In der Tat – die fortschreitende Adressierung jede*r Computerbenutzer*in als “inexperienced

Zur Politik digitaler Wahlmöglichkeiten. Handlungsoptionen und deren Einschränkung als Angelegenheit digitaler Mündigkeit

Bei der Einrichtung eines PCs, der mit einer vorinstallierten OEM Version von Windows 8 ausgeliefert wurde, stellte ich erstaunt fest, dass ich schon bei der Installation des Betriebssystems, im Zuge derer die Einrichtung eines Benutzerkontos nötig wird, von Microsoft nahezu gezwungen werde, mir einen Microsoft-Online-Account einzurichten oder zumindest eine E-mail Adresse anzugeben. Die neue Besitzerin

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