Tag: Kollektivität

Kritik, Affekt und das Problem der Realitätsblasen. Kann eine normative Theorie uns retten?

Kurze Erkenntnis zum Kritikverständnis, nach wunderbarem Gespräch heute Vormittag: Es wird ja hin und wieder gesagt, dass die Kritik Foucault’scher und subjektphilosophischer Schule auf so etwas wie „Verflüssigung“ hinauslaufe. Damit ist eine öffnende und machtkritische Infragestellung der epistemischen Kategorien, der sozialen Normen und der subjektiven Wahrnehmungsweisen gemeint, in denen sich Subjekte auf sich selbst und

12 Apr 2015
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Blockupy Frankfurt: Gewalt und Organisation. Ein Gedächtnisprotokoll.

1.) Die mediale Darstellung der Ausschreitungen übertraf auch meine Erlebnisse vor Ort bei Weitem. Die meisten Berichte sind dabei auf eine Weise verdichtet worden, wie ein Vor-Ort-Sein nicht möglich gemacht hätte und vermitteln ein Gefühl der Ausweglosigkeit. Ein Stadtspaziergang am 18.3. lässt sich über ein Video von RT Ruptly, einer russischen Video-Nachrichtenagentur (Ableger von Russia

Individualisierung von Informationswegen

Wissen und Informationen werden immer mehr über soziale Systeme weitergegeben und flukturieren immer weniger über die Grenzen von Bezugsgruppen hinaus. Paradebeispiel dafür ist facebook, dass für jeden individuell eine Realitätsblase erzeugt, in der die/der AccountinhaberIn selbst stets im Zentrum steht und nur Beiträge mit dem geringst möglichen Grad an Abweichung von den eigenen Interessen und

21 Mrz 2015
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Situative Intervention, Performativität, und die Rolle des Kollektivs.

Es ist nicht so klar, was Performativität eigentlich genau bedeuten soll, wenn es speziell um situative Interventionen in öffentlichen oder institutionellen Räumen geht. Nach den vielen Diskussionen am Wochenende an der KHM ist klar, dass es mindestens vier „Pole“ oder Modi der Performativität gibt, die in diesem Kontext unterschieden werden müssen, und bei denen dann

25 Jul 2014
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